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Sonneneinstrahlung in Deutschland

Die Sonneneinstrahlung ist in Deutschland sehr unterschiedlich und dabei ein wichtiger Faktor bei der Rentabilität einer Solaranlage. Denn der Wohnort in Deutschland spielt für die Sonneneinstrahlung eine wichtige Rolle. Pauschal hat nämlich der Süden Deutschlands etwa 1/5 mehr Sonneneinstrahlung als der Norden. Das rechnet sich – oder auch nicht.

Sonneneinstrahlung individuell

Überlegt man nun eine Solaranlage zu bauen, kann einem der Durchschnitt der Sonneneinstrahlung in Deutschland oder an sonnigen Tagen egal sein, denn darauf kommt es nicht an. Individuelle Eignung und Einstrahlung im Einzelfall sind entscheidend.

Dafür kommt es primör auf die Ausrichtung des Hauses und dessen Dachfläche (mindestens 20 Quadratmeter) richtung Süden an. Eine passende Dachneigung (30-45%) ist ebenfalls wichtig. Hier sind leider die Baugesetze auch für Neubauten noch hinterher, so dass man beim Neubau oft Einschränkungen hinnehmen muss. Dabei baute man schon in der Antike in Ausrichtung auf die Sonneneinstrahlung.

Eignung eines Hauses für Solaranlagen im Internet prüfen

Im Schnitt ist jede fünfte Dachfläche geeignet. Aber meine? Diese Frage stellen sich viele, wieweit sich eine PV in Deutschland lohnt.

Sonneneinstrahlung in Deutschland

Die Sonneneinstrahlung an einem sonnigen Tag in Deutschland ist enorm – bzw. kann enorm sein. So rechnet man an einem sonnigen Tag mit einer Sonneneinstrahlung pro Sonnentag um 800 – 1.000 Watt/m2. Im Schnitt scheint die Sonne etwa 5 Stunden pro Tag in Deutschland.
Dazu liefert die Sonne dank der Kernfusion noch Millionen Jahre Energie. Der Faktor ist also verlässlich und kalkulierbar.

So schwankt die installierte Solarleistung in Deutschland je nach Region erheblich. Der Schnitt liegt bei 24 Watt pro Einwohner, in Bayern erreicht man dagegen bis 127 Watt pro Einwohner. 24 Watt sind nicht besonders viel, um es vorsichtig zu sagen. Manche Energiesparlampe dürfte damit wenig anfangen können.

In Gelsenkirchen, Osnabrück, Braunschweig und Wiesbaden gibt es dazu ein vorbildliches Projekt des städtischen Umweltamtes: Solargedacht.de.
Aus der Vogelperspektive kann man für jedes Haus die Eignung mit weiteren Daten (Stromertrag, Kohlendioxideinsparung, …) einsehen. Dabei werden Daten aus Vermesserungsflügen mit eigener Software (Neigung, Schattenwurf zu jeder Jahreszeit) berechnet. Klasse Projekt. Dabei nutzt man die Wetterdaten der vergangenen 20 Jahre, um die Wechselhaftigkeit des Wetters in Deutschlands auszugleichen. Dazu rechnet man eher zurückhaltend. Auch der Klimawandel erhöht die Sonneneinstrahlung zunehmend.

Quelle und Tipp: Quarks.

Ein Kommentar

  1. … in der Praxis haben wir daher sehr positive Erfahrungen gemacht, wenn es um die Kombination Solar und Kachelofen geht. Dabei wird ein Kachelofen mit Wärmetauscher (quasi als Ganzhausheizung) gebaut und mit Solarkollektoren kombiniert. Beide speisen über eine Steuerung den Pufferspeicher.
    [Anmerkung Admin: Link entfernt wegen Namen, Kommentarspam]

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