Erdwärme, Geothermie

Robert

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Robert

Erdw√§rme bzw. Geothermie versucht die zug√§ngliche W√§rme der Erdkruste zu nutzen. Dies erfolgt derzeit vor allem durch W√§rmepumpen (Erdw√§rmepumpen) oder Kraft-W√§rme-Kopplung. Basis der Erdw√§rme ist die Hitze im Erdkern. So sind ca. 90¬†% der Erde hei√üer als 1.000 Grad Celsius. Selbst in einem Kilometer Tiefe herrschen im Schnitt √ľber 35 Grad Celsius. Unmittelbar auf der Erdkruste kommt auch die Aufheizung durch die Sonneneinstrahlung hinzu, so dass die Erdw√§rme dort wieder ansteigt.

Bedeutung der Erdwärme, Geothermie

Im Bereich der Nutzung der Erdwärme (Geothermie) ist die Effizienz nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz sehr wichtig. Denn bei der Nutzung von Geothermie muss man mindestens 50 % der benötigten Wärme damit erzeugen.
Hintergedanke ist dabei, dass Erdw√§rme eine enorme Energieressource ist, die kostenfrei zur Verf√ľgung steht. K√∂nnte man die oberen drei Kilometer Erdw√§rme nutzen, w√§re nach aktuellen Prognosen der Energiebedarf √ľber 100.000 Jahre gedeckt – und das weltweit. Diese regenerative Energiequelle ist also absolut nachhaltig.

Förderungen

Aus diesem Grund gibt es auch zahlreiche Förderungen der Geothermie. Dazu rechnen das Marktanreizprogramm, die Programme der KfW sowie kommunale Förderungen.

Tiefengeothermie, Oberflächengeothermie

Das erreicht man entweder durch Tiefengeothermie, die aufgrund der Tiefe h√∂here Temperaturen erbringt oder durch Geothermie nahe der Oberfl√§che, die weniger hohe Temperaturen erreicht. Diese werden dann etwa mit einer Erdw√§rmepumpe auf h√∂here Temperaturen gebracht. Erdw√§rmepumpen sind aufgrund √ľberschaubarer Investitionskosten und geringer Unterhaltskosten bereits konkurrenzf√§hig zu alternativen Heizungsformen.