Strom aus Holz

Autor dieses Artikels:
Robert

Strom aus Holz ist neben der reinen Nutzung der Heizw√§rme eine weitere interessante Nutzungsart regenerativer Energien. Dabei wird das Holz erhitzt und dieses Holzgas dann zur Stromerzeugung genutzt. Diese Holzgaskraftwerke produzieren neben dem Strom auch W√§rme, die man nutzen kann. So ergeben sich hohe Wirkungsgrade von √ľber 80¬†%. Zudem sind die technischen Anlagen einfach und solide, so dass ein wartungsarmer, langlebiger Betrieb m√∂glich ist.

Rohstoff Holz

Wichtig um aus Holz Strom erzeugen zu k√∂nnen, ist der Rohstoff Holz. Damit dieser m√∂glichst effizient verbrennt, darf die Restfeuchte nicht hoch sein. Die meisten Anlagen nutzen daher Hackschnitzel mit weniger als 10¬†% Restfeuchte. Durch die normierte Hackschnitzelgr√∂√üen lassen sich so einfach die Anlagen bef√ľllen und bedienen.
Hier setzt auch die Kritik an der Stromerzeugung mittels Holz an. So beklagt etwa der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI) den zunehmenden Raubbau beim heimischen Holz. Denn je mehr Biomasse-Anlagen auf den Rohstoff Holz zur√ľckgreifen, desto gr√∂√üer werde die Gefahr, dass weniger heimisches Holz nachw√§chst als verbrennt wird. Der √∂kologische Kreislauf w√§re damit unterbrochen.

Vorteile der Stromerzeugung aus Holz

Entscheidend sind einige Vorteile, die f√ľr eine Stromerzeugung aus Holz (so genannter Holzstrom, Holzgasstrom) sprechen. So steht allen voran der hohe Wirkungsgrad (ca. 50 % W√§rme und ca. 30 % Strom). Dazu ist der CO2-Aussto√ü letztlich klimaneutral, da das Holz in der Wachstumsphase diesen frei werdenden Anteil aufgenommen hatte. Daher liegt bei kurzen Transportwegen und geringem Beschaffungsaufwand durchaus eine g√ľnstige CO2-Bilanz vor.
Dazu kommt, dass es praktisch keinen Abfall gibt, den man entsorgen m√ľsste. Die Abgase werden meist mittels Katalysators gereinigt. Zudem sind die Anlagenteile einfach und technisch erprobt, so dass ein langer Betrieb m√∂glich ist.