Luftwärmepumpe
Die Luftwärmepumpe erreicht eine Heizwirkung durch Wärmerückgewinnung aus der Abluft oder durch Wärmentzug der Außenluft (Luftwärme).
Funktionsweise einer Luftwärmepumpe
Dabei wird ein Kältemittel im Kreislauf mit Hilfe eines Verdichters gepumpt und so die Energie aus der Luft nutzbar gemacht. Damit kann man der Außenluft Wärme entziehen, wobei bereits geringe Außentemperaturen ausreichend sind. Selbst bei Frost funktioniert eine Luftwärmepumpe, da das eingesetzte Kältemittel einen extrem niedrigen Siedepunkt hat. Da die Temperaturen jahreszeitenbedingt sehr stark schwanken, muss man meist in den Wintermonaten aber noch zusätzliche Heizenergie zuführen.
Wirtschaftlichkeit
So gewinnt man das Vielfache der Energie, die für den Betrieb der Luftwärmepumpe erforderlich ist. Da auch keine Verbrennung mit Abgasen erfolgt, ist diese Form der Energiegewinnung an sich auch recht umweltfreundlich. Laut Geschäftsführer des Bundesverbandes WärmePumpe rechnen sich die im Vergleich zu klassischen Heizungen höheren Anschaffungskosten bei Wärmepumpen derzeit in ca. 7 Jahren.
Förderungen
Seit Juni 2009 sind Förderungen für Wärmepumpen möglich. Dabei unterstützt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit dem so genannten Marktanreizprogramm auch Wärmepumpen. Dazu muss die Luftwärmepumpe einen eigenen Wärmemengenzähler und einen eigenen Stromzähler vorhalten. Dazu setzt ein Fluss von Fördermittel voraus, dass die Erdwärmepumpe fertiggestellt wurde.
Weiterführende Links
- ThermoGlobe
Funktionsbeschreibung mit Skizzen zur Luftwärempumpe
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